Foo Fighter
Aus Mythenlabor.de
| Foo Fighter | |
|---|---|
| Datum | 1944–1945 |
| Ort | Europa und Pazifik (Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs) |
| Zeugen | Alliierte und deutsche Piloten, japanische Piloten |
| Dauer | Minuten bis Stunden |
| Beschreibung | Leuchtende, manövrierfähige Kugeln, die Kampfflugzeuge verfolgten |
| Offizielle Erklärung | Ungeklärt; mehrere Theorien |
| Status | Historisch dokumentiert, Erklärung umstritten |
Foo Fighter ist die von alliierten Piloten im Zweiten Weltkrieg geprägte Bezeichnung für leuchtende, unbekannte Flugobjekte, die ihre Maschinen verfolgten. Der Name stammt aus dem Cartoon Smokey Stover: Phrase Where there's foo, there's fire.
1944: Beide Seiten sehen die gleichen Lichter
Alliierte Piloten berichteten ab Ende 1944 von roten, orangenen oder weißen Lichtbällen, die ihren Maschinen über Europa folgten – manchmal stundenlang, scheinbar auf Ausweichmanöver reagierend. Die Alliierten vermuteten eine neue deutsche Geheimwaffe; die Deutschen vermuteten dasselbe auf alliierter Seite. Und die Japaner im Pazifik berichteten ebenfalls von denselben Erscheinungen. Keine Seite war der Urheber.
Was die Erklärungen heute sagen
Bis heute gibt es keine universell akzeptierte Erklärung:
- Kugelblitz – Seltenes, noch unvollständig verstandenes elektromagnetisches Phänomen
- Elmsfeuer – Elektrostatische Koronaentladung an Flugzeugoberflächen
- Kampfstress – Piloten in Extrembelastung neigen zu Fehlwahrnehmungen
- Japanische Fu-Go-Ballons – Im Pazifik plausibel; für Europa weniger
- Sprites und Elves – Ionosphärische Blitze, 1994 erstmals fotografiert –
1944 völlig unbekannt und potenziell häufig missgedeutet